TRADITION

Tradition – Turnier an historischer Stätte

„Zum Besten des Landes“ war die Überschrift, unter der der preußische König Friedrich Wilhelm II 1788 zwei Gestütsanlagen errichten ließt. Eine Schlagzeile, die heute noch gilt. Das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse hat Weltruf. Zum einen wegen seines einzigartigen baulichen Ensembles, zum anderen auch wegen seines Einflusses auf die Reitpferdezucht. Die Idee zur Gründung der beiden Gestüte hatte damals der Reisestallmeister Carl Heinrich August Graf von Lindenau – der wurde dann auch Namensgeber für die 1999 bis 2000 errichtete Veranstaltungshalle auf dem Gelände des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts Neustadt/Dosse.

Im Jahr 2000 war es dann so weit – erstmals fand ein internationales Turnier statt. Wo war es sinniger, einen Treffpunkt für die internationale Reitelite zu etablieren, als an diesem traditionsreichen Ort der Pferdezucht? „Neustadt-Dosse – das hatte und hat in der internationalen Welt des Pferdesports immer einen Klang und eine Sogwirkung. Und die Rahmenbedingungen stimmten: wir hatten die Erfahrung mit unserem Turnier in Rostock, wir hatten plötzlich eine Veranstaltungshalle, die für den Reitsport optimal ausgestattet war und wir hatten die Begeisterung in der Region, die mit dem Landstallmeister Dr. Jürgen Müller auch einen Namen hatte. Gefühlt gab es damals überhaupt keine Alternative, als in Neustadt ein internationales Reitturnier zu etablieren“, erzählt Herbert Ulonska aus der Anfangszeit.

Der Reitsport unterliegt einem stetigen Wandel – beim CSI Neustadt-Dosse passt man sich den Anforderungen immer wieder an: die Einbindung von reiterlich starken Amateuren, die Einbindung des Nachwuchses, Show-Nummern rundeten nach und nach das Angebot des CSI Neustadt-Dosse ab. Ulonska: „Wir wollen unser Turnier immer wieder noch ein bißchen besser machen – und so beinhaltet jede neue Veranstaltung auch immer einen Schritt nach vorn.